Paläo-SETI mein Ansatz

In Wikipedia (11/2014) liest man:
»Unter dem Begriff Prä-Astronautik (auch Paläo-SETI genannt) wird eine Pseudowissenschaft verstanden, die der Theorie nachgeht, dass außerirdische Intelligenzen in der Frühzeit der Menschheit die Erde besucht und die menschliche Zivilisation beeinflusst oder sie sogar erst geschaffen haben. Dabei werden oft die in nahezu allen Kulturen vorhandenen Überlieferungen von Begegnungen mit Göttern und anderen fabelhaften Wesen als Besuche außerirdischer Wesen gedeutet.«

Was mich gleich vorweg daran stört ist der Ausdruck Pseudowissenschaft, denn dieser suggeriert (absichtlich), dass dies wohl eher Hirngespinste einiger Weniger sind und sich die über alle Zweifel erhabene Wissenschaft damit gar nicht auseinandersetzt.
So einfach geht das aber nicht (mehr)! Bibliotheken haben sich geöffnet, der Zugang zu vielen, wissenschaftlichen Arbeiten hat sich erleichtert. Archive von Museen wurden plötzlich durchstöbert und brachten eine Unzahl alter Schriften zu Tage, die entweder überhaupt in Vergessenheit geraten waren oder bewusst unter Verschluss gehalten wurden.
Vor allem hat die Meinungs- und Äußerungsfreiheit in unseren Demokratien hat ebenso dazu geführt, dass kritische Denker auch Gehör fanden und finden.

Man würde es sich zu leicht machen zu behaupten, dass es (wider einmal) nur die katholische Kirche war die verhinderte, dass Texte vorwiegend des Alten Testaments, neu gelesen, übersetzt und ausgelegt wurden. Das trifft zwar klar für die Schriften der Bibel aber auch der Apokryphen zu. Aber sehr wissenschaftliche Menschen (auch wenn sie nicht den klassischen Fakultäten angehörten) erklärten ihr Interesse für die alten Bibelschriften, für die alten Kulturen der Inder, Perser, Babylonier – Sumerer und Akkader usw.
Immer öffentlicher wurde, dass die schon viel ältere Wissenschaft „Ägyptologie“ Probleme bekam, neuer Funde und Erkenntnisse im traditionellen Gedankengebäude unterzubringen. Neue Forschungen und Grabungskampagnen wurden „geheim“ abgehalten, deren Ergebnisse nicht oder nur sehr verspätet und bruchstückhaft kolportiert. Die Götterwelt der Ägypter ist phantastisch und wird wohl im Laufe der Jahrhunderte und Jahrtausend zur Machtsicherung der Priesterschaft und damit des Pharaos zurechtgebogen worden sein. Wie das geht kann man an der Entwicklung der Religion des Christilichen Glauben und dem vorgeschalteten Kirchenstaat gut nachvollziehen.

Zumindest in unserer westlichen Kultur wurde es erlaubt, sich auch kritisch in Glaubensangelegenheiten zu äußern. Immer mehr Menschen waren in der Lage, alte Schriften und Texte zu lesen und deren Inhalte auch auszulegen. Man begann, sich mit den Religionen der „Anderen“ auseinanderzusetzen. Man erfuhr, wie die Mittel-und Südamerikaner die Erschaffung der Welt und des Menschengeschlechtes überlieferten, wie die Indianer Nordamerikas zu ihrem „Manitou“ kamen usw.
Ganz entscheidend ist aber auch, dass sich alttestamentarische „Geschichten“ schon viel früher, und zwar um Jahrtausende früher, bei den Sumerern im Zweistromland fanden. Plötzlich erfährt die interessierte Leserschaft, dass wesentliche Bestandteile der Christlichen Lehre bereits in dem 600 Jahre früher entstandenen Buddhismus enthalten sind.

Es geht gar nicht darum, irgendeinen Glauben über einen anderen zu stellen. Aber Fakt ist, dass fast alle Religionen auf Uraltüberlieferungen zurückgreifen, und da im Besonderen bezüglich der Entstehung der Erde, der Pflanzen, der Tiere und insbesondere der Menschen.
In den meisten Fällen waren es immer Götter (plural), die die Schöpfung vollbrachten. Sogar die Worte des 1. Buches Moses, der Genesis beginnen:
Im Anfang schufen die Götter die Himmel und die Erde! Dieser Satz liegt in hebräischer Sprache vor und der Ausdruck ‚elohim‘ ist eindeutig Mehrzahl. Dass es sich um mehrere Himmel gehandelt hat, wird ebenfalls geflissentlich übergangen.
Aber es ist ein Buch aus dem Alten Testament, angeblich von Moses verfasst. Es war eine Zeit, in welcher Wissen in der Regel mündlich weitergegeben wurde. Damals war es offensichtlich gar nicht tragisch und auffällig, dass die Schöpfung von mehreren Göttern vollzogen wurde. Und unter Himmel verstand man womöglich auch entwas Anderes als unser Firmament (oder diesen später „vergeistigten“ Ort).
Zu Moses‘ Zeit gabe es offensichtlich auch MEHRERE Götter. Der Gott JHWH (Jachweh oder Jochweh; keiner weiß, wie er wirklich geheißen hat) hatte sich das Volk Israel als seine Glaubensgemeinde ausgesucht. Und er trichterte ihnen ein:Erkundige dich nicht nach ihren Göttern! (Dtn 12,31) oder: Denn der Herr, euer Gott (der Israeliten), ist der Gott über den Göttern und der Herr über den Herren. (Dtn. 10,21,17). Dieser JHWH war aber auch einer, der in voller Absicht seine „Gläubigen“ ängstigte und ihnen Strafgerichte androhte, falls sie nicht spurten. – Also keine Spur vom „Lieben Gott“.

Als ich dann das Buch „Auch Adam hatte eine Mutter“ von Paul Hengge las wurde mir klar, wie falsch zum Teil die Bibeltexte einst vom Hebräischen ins Griechische, von dort ins Lateinische und weiter ins Englische und Deutsche übersetzt wurden. Dass es in den Bibelschriften mehrere Ausdrücke gab, die dann schlichtweg einheitlich als Gott übersetzt wurden. Es lässt ohne Weiteres den Schluss zu, dass es sich bei den Ausdrücken ‚elohim‘ und ‚JHWH‘ nicht um dieselben Erscheinungen handelt.

Ich war gerade einmal 15 Jahre alt, als im Jahr 1968 das Buch „Erinnerungen an die Zukunft“ des Schweizer Autors Erich von Däniken erschien. Meine Eltern waren Mitglieder einer Buchgemeinschaft und so entdeckte ich im Katalog dieses Buch. Die Abbildung am Einband faszinierte mich und so war ich auch der Meinung, dass der Inhalt gar nicht so schlecht sein sollte. Ich durfte es bestellen! Und das war der Anfang meiner nun schon fast 50-jährigen Geschichte, in der ich in diesen Themenkreis immer tiefer hinein kam.
EvD war damals sicherlich ein „Einzelkämpfer“ und Außenseiter! Er stellte unangenehme Fragen sowohl an Wissenschaftler als auch an Kirchenmänner. Die Reaktionen blieben nicht aus! Psychologisch geschulte Köpfe suchten und gruben sofort in der Vergangenheit dieser unangenehmen Person und brachten dessen persönlichen Verfehlungen der Vergangenheit ans Tageslicht. Es wurde versucht, diesen mit äußerst umfangreichen Wissen ausgestatteten Mann persönlich und moralisch zu diffamieren. Keine Frage! EvD´s Ansichten und Darstellungen sind unbewiesene oder (noch) unbeweisbare Hypothesen. Aber über die Jahre wurde er auch den etablierten, studierten Wissenschaftlern unbequem und man versuchte mit oft fragwürdigen Mitteln, seine Hypothese aus den Angeln zu heben.
In manchen Fällen hatte EvD wohl in seiner Ansicht und seiner Euphorie überzogen aber was bestehen bleibt ist die Tatsache, dass sich fast um den gesamten Erdball sehr ähnliche Schöpfungsgeschichten gebildet haben, es unzähliche Darstellungen gibt, auf welchen man ohne größere Anstrengungen astronautenähnliche Gestalten erkennt und es unzählige Schriften gibt, die uns von Göttern, die auf die Erde niederstiegen berichten. Die Götter bekämpften sich gegenseitig und die Erdenbewohner waren Zuschauer dieser Spektakel am Himmel.

Die modernen Wissenschaften suchen noch immer nach dem „Missing Link“, der aus primitiven Affen urplötzlich Menschen werden ließ.
Darwinismus und Evolutionstheorie (wohlgemerkt auch nur eine Hypothese) werden bemüht um uns zu erklären, wie sich die Arten auf dem Erdball entwickelt haben und daraus letztendlich der Mensch entstanden ist.

Ich glaube einfach nicht daran, dass sich alles Leben auf unserer Erde aus primitiven Einzellern entwickelt haben soll. Es wird uns so lapidar erzählt, dass sich aus den Fischen sodann die Reptilien, weiters die Vögel usw. entwickelt haben. Ich habe noch keine Erklärung gefunden, welche Kreaturen diese „Zwischenstufen“ gewesen wären! Eine Echse, die zwar nicht mehr richtig laufen, aber fliegen auch noch nicht kann? Ein Zwischending mit Schuppen und Federn? Andere Ernährungs- und Verdauungsmechanismen? Insbesondere aber auch unterschiedliche Fortpflanzung! Diese werdenden Vögel wären schon ausgestorben gewesen, ehe sie entstanden sind!! Mir wäre auch total unbekannt, dass derartige Fosilien gefunden worden wären. Das wäre eine wahre Sensation und die etablierten Wissenschaften würden sich überschlagen und lauthals diesen Fund als „Beweis“ präsentieren. Ob es wirklich einer wäre bliebe wohl dahingestellt!
Die um den Erdball existierenden Überlieferungen berichten aber von Göttern, die sehr wohl jede Pflanze, jedes Tier einzeln erschaffen haben. Und letztlich auch den Menschen – quasi als Meisterstück!

Das macht mich NICHT zu einem ungläubigen Menschen! Ich glaube nur nicht so kleinkariert an einen Gott namens JHWH, der sich nur eine kleine Menschenschar im nahen Osten als sein Volk auserwählt hatte, diesen half – und wenn erforderlich, mit ihnen auch „Schlitten fuhr“. Nein! Der wahre Schöpfergeist ist größer, mächtiger, unvorstellbarer als dieser JHWH, woher immer er auch kam und der auch nicht einmal für die gesamte Menschheit steht.