Politik – Es wird BRAUN werden in Österreich!

Um von einer Völkerwanderung – ein von Strache neuerdings immer wieder bemühter Vergleich – sprechen zu können, müssten (so namhafte Experten) ganz andere Wanderungsmassen unterwegs sein.

Europa (die EU) hat aktuell rd. 510 Millionen Einwohner (510.000.000).

1% dieser Bevölkerungszahl wären also rd. 5.100.000 (5,1 Millionen).

Heute sprechen wir von einigen Hunderttausend Flüchtlingen. Es könnten aber auch 2 Millionen oder sogar drei sein! Na und?

Kann man denn wirklich so naiv (um nicht zu sagen dumm) sein, dass man glauben kann, dass Zuwanderer im Promillebereich einer Gesamtbevölkerung eine Unterwanderung oder sogar Übernahme einer Gesellschaft bewirken werden?

 

Ist diesem hirnverbrannten Idioten wirklich kein Mittel zu schlecht, um Unwahres und Irreales zu verbreiten?

 

Es ist schon klar! Ein Volk hat diese Politiker, die dem eigenen Geistesniveau entsprechen! Hört man (von der Lügenpresse), dass es alleine im Bundesland Salzburg rd. 85.000 Analphabeten gibt (solche Leute, die bestenfalls noch gedruckte Überschriften, den Artikelinhalt einer Zeitung aber gar nicht mehr sinnerfassend lesen können) oder, dass die tägliche Leseleistung eines Durchschnittsösterreichers bei 7 Minuten liegt, dann kann man gut verstehen, warum Strache mit so dummen Aussagen und Argumenten punkten kann.

 

Passanten, bei einer FPÖ-Kundgebung in Wien befragt, was eigentlich die Oktoberrevolution sei antworteten unisono, dass diese jetzt im Oktober kommen werde (Gemeindewahlen in Wien). Kein einziger befragter Passant ging auf die 1848 stattgefundene Oktoberrevolution ein. Wie hätten sie auch gekonnt – sie wissen davon ja gar nicht! Und vor allem wissen sie nicht, dass diese „Revolution“ gegen die kaiserliche Armee von diesem „linken Gesindel“ ausging, gegen welches die FPÖ lautstark zu Felde zieht.

 

Wenn in Österreich aufgenomme Flüchtlinge plötzlich der Meinung sind, dass das, was Strache gegen die Ausländer täglich erfindet richtig ist und offen bekennen, dass sie diesen Rattenfänger auch wählen werden, sagt dies sehr viel über die Intelligenz eines ganzen Volkes aus.

 

Was Strache will ist offensichtlich und klar: einen Polizeistaat, in welchem nur mehr sein Wort und seine Gesinnung gilt und nur mehr seine Freunde das Sagen haben. Leider wird er sowohl bei den Wiener Wahlen aber auch bei den nächsten Bundeswahlen deutlich als „Sieger“ hervorgehen. Für Österreich wird es ein Pyrrhussieg – aber was schreibe ich da? Hat doch sowieso keiner eine Ahnung, wer König Pyrrhos war.

 

Bruno Kreisky, einst über viele Jahre Bundeskanzler der Republik Österreich, sagte einmal zu einem Journalisten: „lerne sie Geschichte, junger Mann!“

Den Österreichern müsste man lauthals entgegen rufen: Lernt aus der Geschichte eures Landes! Sicher wäre es günstig, bereits im Jahr 1927 zu beginnen. Die damals einsetzende Weltwirtschaftskrise, die den Aufstieg Hitlers begünstigte und letztendlich mit dem 3. Weltkrieg mit über 50 Millionen Toten und jahrelangem Elend danach endete, ist der eine wichtige Aspekt.

Aber wir bräuchten gar nicht so weit zurückgehen. Schon alleine die Regierungsbeteiligungen der FPÖ seit Anfang der 1990er Jahre brachte so viel Korruption ins Land, wie sie vorher in 40 Jahren nicht vorkam. Die Ära Schüssel-Grasser-Haider-Strasser und deren Umfeld beschäftigt heute noch (mehr als 10 Jahre danach) unsere Gerichte. Und wenn auch immer wieder versucht wird, das Desaster „Hypo Alpe Adria“ als Versagen des Kärntner Landtages darzustellen, war es doch Haider und damit die FPÖ, die maßgeblich und hauptverantwortlich politisch dafür geradestehen muss (müsste).

Strache erklärt gebetsmühlenartig, dass es sich um eine „andere“ FPÖ gehandelt hätte und hat dabei offensichtlich verdrängt, dass er einst Haiders Stellvertreter war. Aber scheinbar ist das auch einem guten Teil der österreichischen Bevölkerung egal.

Denken Glückssache! Und wenn Strache behauptet, dass 2+3 Sechs ergibt wird er wohl seine Gründe und damit auch recht haben!

Quo vadis, armes Österreich!